AGB
 

§ 1 Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

1.) Die von beiden Vertragspartnern akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbeziehungen zwischen der Psychologischen Beraterin, IAPP (zertifiziert durch das Institut für Angewandte Psychologie und Psychosomatik, Düsseldorf) und Entspannungspädagogin Tamara Heuser, Lechstr. 12, 47269 Duisburg (nachfolgend Beraterin genannt) und dem Klienten als Dienstvertrag im Sinne der §§ 611 ff BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde. Die Beraterin ist jederzeit berechtigt, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen einschließlich eventueller Anlagen zu ändern oder zu ergänzen. Bei einem zustande gekommenen Vertrag gilt die Fassung der AGB zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses.

2.) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Klient die generellen Angebotspakete der Beraterin - die Begleitung zur Lösung privater und beruflicher Probleme und Konflikte außerhalb der Heilkunde - im Sinne eines Coachings annimmt. Vor der ersten Beratung erfolgt ein kostenloses Vorgespräch, indem  gemeinsam abgeklärt wird, welche Form des Angebotspakets gewählt werden soll. Im Zuge dieser Auswahl ist im Fall einer Hypnosesitzung oder einer persönlichen Beratung, noch eine gesonderte Vereinbarung zu unterzeichnen.

3.) Ziel der gemeinsamen Arbeit ist die Klärung unklarer Situationen sowie eine Verbesserung der Handlungsfähigkeit durch die Förderung von Selbstreflektion, Wahrnehmung und Bewusstheit. Selbsthilfemaßnahmen können erlernt, und das allgemeine Grundlebensgefühl verbessert werden. Entscheiden und Handeln muss der Klient in seinen beruflichen und privaten Lebenszusammenhängen jedoch immer selbst.

4.) Beratungen per Telefon - im Sinne des 1:1 online Mentoring - sind nur auf Vorkasse buchbar. Die Beraterin akzeptiert als Zahlungsart Paypal oder Banküberweisung. Die Beratungskosten müssen ab Reservierungsdatum, innerhalb 10 Tagen auf dem Konto überwiesen sein. Ansonsten wird der Termin ohne Rücksprache mit dem Klienten wieder freigegeben. Die Kosten für persönliche Beratungen sowie Entspannungs- und Hypnosesitzungen sind unmittelbar nach der Sitzung in bar zu bezahlen, außer es gibt eine andere schriftliche Vereinbarung.

5.) Die Beraterin ist berechtigt, einen Dienstvertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, wenn sie aufgrund ihrer Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht beraten kann oder darf, oder wenn es Gründe gibt, die sie in Gewissenskonflikte bringen könnte. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch der Beraterin für die bis zur Ablehnung der Beratung entstandenen Leistungen, inklusiver möglicher Entspannungsverfahren erhalten.

§ 2 Inhalt des Dienstvertrags

1.) Die Beraterin erbringt ihre Dienste gegenüber dem Klienten in der Form, dass sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zwecks Beratung, Entspannung und Prävention anwendet. Die Beraterin ist berechtigt, die Methoden anzuwenden, die dem mutmaßlichen Willen des Klienten entsprechen, sofern der Klient hierüber keine Entscheidung trifft.

2.) Ein subjektiv erwarteter Erfolg des Klienten kann nicht in Aussicht gestellt oder garantiert werden. Gegenstand des Vertrags ist daher die Erbringung der vereinbarten Beratungsleistung, nicht die Herbeiführung eines bestimmten Ziels des Klienten. Während des gesamten Beratungszeitraumes ist der Klient in einem freien, aktiven und selbstverantwortlichen Prozess. Soweit der Klient die Anwendung derartiger Gespräche, Maßnahmen oder Entspannungsverfahren ablehnt und ausschließlich nach wissenschaftlich anerkannten Methoden beraten werden will, hat er das der Beraterin gegenüber zu erklären.

§ 3 Rechtliche Rahmenbedingungen der Beratung

1.) Die Beraterin arbeitet außerhalb der Heilkunde gemäß PsychTHG §1, Abs.1. Sie stellt keine Diagnosen und führt in keinster Weise medizinische Praktiken oder Therapien durch. Die Beraterin darf keine Krankschreibungen vornehmen und keine Medikamente verordnen.

2.) Die Beratung ist keine Psychotherapie und kein Ersatz für eine Psychotherapie. Der Klient trägt während des gesamten Beratungsprozesses die volle Verantwortung für sein Handeln, sowohl während, als auch außerhalb der Beratungstermine. Die Teilnahme an einer Beratungsleistung setzt eine normale psychische und physische Belastbarkeit voraus. Das Ergebnis einer Hypnosesitzung stellt nicht die Linderung psychischer Beschwerden dar, sondern die individuelle Weiterentwicklung des Klienten und eine Steigerung seines allgemeinen Grundlebensgefühls.

§ 4 Mitwirkung des Klienten

Die Beratung erfolgt auf der Grundlage des zwischen den Parteien geführten Vorgesprächs.  Dieses Orientierungsgespräch beruht auf Kooperation und gegenseitigem Vertrauen. Zu einer aktiven Mitwirkung ist der Klient nicht verpflichtet. Eine Beratung ist in den meisten Fällen aber nur bei aktiver Mitwirkung des Klienten sinnvoll. Dies gilt insbesondere für die Erteilung erforderlicher Auskünfte als Grundvoraussetzung für eine Beratung wie auch für eine aktive Mitarbeit bei Entspannungsübungen und anderen Methoden.

§ 5 Honorierung der Beraterin

1.) Die Beraterin hat für ihre Dienste einen Honoraranspruch. Wenn die Honorare nicht individuell zwischen der Beraterin und dem Klienten vereinbart worden sind, gelten die Angebote, die auf der Homepage der Beraterin aufgeführt sind. Die angegebenen Preise verstehen sich in Euro inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

2.) Die Honorare sind vor jedem Telefongespräch zu zahlen. Bei vereinbarten persönlichen Terminen vor Ort, sind sie nach der Beratung in bar, gegen Erhalt einer Quittung zu bezahlen, außer es gibt eine andere schriftliche Vereinbarung. Auf Wunsch erhält der Klient eine Rechnung. Die Rechnung erhält den Namen und die Anschrift des Klienten sowie den Beratungszeitraum mit Angaben der Gegenstände und angewandten Techniken. Wünscht der Klient keine Spezifizierung in der Rechnung, hat er dies der Beraterin entsprechend mitzuteilen. Der Klient ist darüber informiert, dass die Beraterin keine Zulassung zu Krankenkassen oder sonstigen Kostenträgern hat.

3.) Werden persönlich vereinbarte Termine bis 24 Stunden vor dem Termin abgesagt, so ist dies mit keinen Kosten verbunden. Erfolgt eine entsprechende Abmeldung in weniger als 24 Stunden vor Beginn, oder bei Nichteinhalten, werden dem Klienten die Sitzungskosten in Rechnung gestellt.

4.) Wird ein Beratungstermin außerhalb des Leistungsstandorts vereinbart, werden zzgl. zum Honorar angemessene Reise- und gegebenenfalls Übernachtungskosten berechnet.

§ 6 Vertraulichkeit der Beratung

Die Beraterin behandelt die im Rahmen der Tätigkeit bekannt gewordenen betrieblichen, geschäftlichen und privaten Angelegenheiten des Klienten vertraulich. Sie erteilt bezüglich der Inhalte der Gespräche und Übungen, der Prävention und Entspannungsverfahren sowie deren Begleitumstände nur Auskünfte mit ausdrücklicher Zustimmung des Klienten. Auch nach Beendigung des Vertrages wird die Beraterin Stillschweigen gegenüber Dritten bewahren.

§ 7 Meinungsverschiedenheiten

Meinungsverschiedenheiten aus dem Beratungsvertrag und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen sollten gütlich beigelegt werden. Hierzu empfiehlt es sich, Gegenvorstellungen und abweichende Meinungen, schriftlich der jeweils anderen Vertragspartei vorzulegen.

§ 8 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages mit dem Klienten einschließlich dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ungültig oder nichtig sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit des Vertrages insgesamt nicht tangiert. Die ungültige oder nichtige Bestimmung ist vielmehr in freier Auslegung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck oder dem Parteiwillen am nächsten kommt.

§9 Erfüllungsort und Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland, Gerichtsstand ist Duisburg.

Duisburg / Januar 2017